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Wuppertaler SV
Viertes Spiel, vierter Sieg! WSV-Last-Minute-Wahnsinn geht weiter

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Wuppertaler SV: Viertes Spiel, vierter Sieg! WSV-Last-Minute-Wahnsinn geht weiter
Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV hat großes Gefallen an Last-Minute-Siegen gefunden. Auch gegen den SV Rödinghausen gewann der WSV erst kurz vor Schluss.

Der Wuppertaler SV bleibt seiner Devise treu: Siege kurz vor Schluss sind die emotionalsten und schönsten Erfolge.

Ähnlich wie in Aachen, gegen Gladbach II und bei der U23 des FC Schalke 04 siegte der WSV auch gegen den SV Rödinghausen erst kurz vor Schluss. Charlison Benschop erzielte in der 89. Minute das Siegtor. Der WSV ist nach vier Spieltagen die einzige Mannschaft in der Liga ohne Punktverlust.

Von Beginn an merkte man beiden Mannschaften den großen gegenseitigen Respekt an. Hinten nichts zuzulassen und Sicherheit im Spiel gewinnen - das war der Plan.

So dauerte es auch bis zur 23. Minute für die erste Großchance - und was für eine: Eine Riesenmöglichkeit war das für Tim Korzuschek, der aus zehn Metern frei zum Schuss kam, aber an Matthis Harsman scheiterte. Das war eine sehr gute Reaktion des Keepers des SV Rödinghausen.

Die Statistik zum Spiel

Wuppertaler SV: Patzler - Schweers, Pytlik, Dams - Bulut, Peitz (82. Pires Rodrigues), Korzuschek (71. Itter), Tunga, Göckan - Marceta (59. Beckhoff), Benschop.

SV Rödinghausen: Harsmann - Hippe, Flottmann, Wolff - Choroba (71. Riemer), Schuster, Hober, Horn (72. Tia) - Kurzen (886. Tübing), Töpken (64. Safi), Fehr (46. Dacaj).

Schiedsrichter: Alexander Ernst.

Tor: 1:0 Benschop (89.).

Zuschauer: 2202.

Gelbe Karten: Beckhoff, Pytlik - Schuster, Hober.

Und plötzlich war auch Rödinghausen wach und offensiv aktiv. Daniel Flottmann (24.) verlängerte einen langen Einwurf und der Ball landete auf dem Gebälk. Glück für Wuppertal!

Vor der Pause dann noch einmal der WSV: Patrick Choroba spielte seinem Ex-Mannschaftskollegen Damjan Marceta (38.) ungewollt den Ball in den Fuß. Dessen Schlenzer aus 16 Metern war eigentlich zu zentral, rutschte aber Harsman durch die Hände und Julian Wolff musste in höchster Not vor der Linie retten.

Auch in der 2. Halbzeit mussten die 2202 Fans im Velberter Stadion ein bisschen warten, bis es vor den Toren gefährlich wurde. Der WSV kam dem Führungstreffer aber näher. Korzuschek (66.) rutschte in eine Benschop-Flanke rein, traf den Ball aber nicht voll und der landete am Ende bei Harsman. Rödinghausen antwortete in Person von Eros Dacaj (67.), hier rettete WSV-Abwehrchef Lion Schweers, und Ramien Safi (69.), aber Torwart Sebastian Patzler verhinderte eine Gästeführung.


Alles lief auf ein torloses Spitzenspiel hinaus - bis Charlison Benschop zuschlug. Einmal mehr feierte der Wuppertaler SV einen Sieg kurz vor dem Abpfiff. In der 89. Minute schraubte sich Stürmer Benschop im Fünfmeterraum am höchsten und köpfte in die Maschen ein - 1:0-Sieg des Wuppertaler SV, der vierte Dreier im vierten Spiel!

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